Polo

Polo, rasant und extrem, ist eine der ältesten und exklusivsten Mannschaftssportarten. So aufregend das Spiel für Reiter und Pferde, ein Kontaktsport bei Hochgeschwindigkeit und reiterlicher Artistik, so schwierig ist es für Zuschauer die Regeln zu verstehen. Aber auch Polo hat sein "Aktiengesetz" und einen "Corporate Governance Kodex".

Die Reiterei hat Klaus F. Jaenecke immer begeistert und seit knapp 30 Jahren ist er in ihren verschiedensten Disziplinen als Amateursportler aktiv, seit 25 Jahren auch mit Polo. Die Internationalität dieses von Argentiniern dominierten Sports, mit einer starken Präsenz in den USA und England, deckt sich mit seinen beruflichen Lebenserfahrungen,insbesondere in einem klaren Verständnis der Regeln der Hurlingham Polo Association (GB) und dem Pendant der Associacion Argentina de Polo.

Inzwischen aber ist es vorwiegend die Arbeit als berittener Schiedsrichter auf dem Felde, die ihm Freude macht. Nicht unähnlich der Herausforderung als Aufsichtsrat im Board Room, muss einerseits Übersicht vorhanden sein und das Spiel im Fluss gehalten werden,  aber nur unter Einhaltung der wesentlichen Regeln. Gefährliches Spiel für Ross und Reiter, unsportliches Verhalten und Fouls müssen mit starker, dennoch ruhiger Hand unterbunden werden. Genauso wenig wie der Aufsichtsrat, ist der Poloschiedsrichter im "operativen" Geschehen aktiv. Richtig positioniert, überwacht er mit leichter Distanz das Geschehen. Er muß zwingend unparteiisch sein, das Regelwerk perfekt beherrschen und über eine starke Persönlichkeit verfügen. Die Sicherheit von Reiter und Pferd steht für ihn an oberster Stelle. Weiterbildung ist auch wichtig, um den sich ständig anpassenden Regelwerken in Argentinien und England zu folgen. Ein weiteres, ihm wichtiges Anliegen ist es die Jugendarbeit im Deutschen Polo Verband zu begleiten.